Berichte

05.07.2007

JAE
in Afrika

JAE <br>in Afrika

Die schönsten Frauen der Welt kommen aus Ostafrika, der Wiege der Menschheit, wie sie auch genannt wird. Somalia, Eritrea, Äthiopien, da sind die schwarzen Gazellen zu Hause. Langbeinige, zartgliedrige Frauen mit stolzer Körperhaltung.

Imam, die bildhübsche Frau von Pop-Ikone David Bowie ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass manche von ihnen mittlerweile zum Weltstar unter den Supermodels geworden sind!

Jae packte wieder einmal ihre Koffer, um einen Teil der Welt zu entdecken, der ihr bisher fremd war. Kenia ist ein Land des schwarzen Kontinents, welches beinahe jeder Pauschaltourist schon kennt. Doch gerade in Afrika gibt es noch so viel zu entdecken, und Jae flog nach Addis Abeba, eine eher seltene Touristen-Destination.

Bilder davon sind im Memberbereich, Termine etc., wann und wo Jae zu treffen ist im VIP-Club.

Ihr Reisebericht sagt viel über die Faszination aus, der sie dort erlegen ist: „Äthiopien - zeitweise im Ausland auch als Abessinien bekannt - ist ein Staat im Osten Afrikas. Er grenzt an Eritrea, den Sudan, Kenia, Somalia und Dschibuti. Der Großteil von Äthiopien wird vom Hochland von Abessinien eingenommen; in diesem weitläufigen Hochgebirge liegt auch die Hauptstadt des Landes: Addis Abeba (2,7 Mio Einwohner).

Äthiopien gilt als eines der vielfältigsten und interessantesten Länder Afrikas. Eine beeindruckende Landschaft, die Bergwelt geht bis auf über 4000 Meter Höhe, Steppe und Wüste haben die unterschiedlichsten Kulturen geprägt. Die einzigartigen Kirchen von Lalibela, tief in Felsen gehauen, zählen zu den acht Weltwundern. Der östliche Teil des Landes, von Wüste überzogen, ist vom islamischen Glauben geprägt.

Als Bindeglied zwischen Affen und Menschwerdung, entdeckte man 1974 in der Afarwüste das Skelett von „Lucy“. Die Äthiopier sind nicht wenig stolz darauf, dass Axum im Norden des Landes bereits vor 3.000 Jahren als eines der mächtigsten Königreiche der Antike bestand, zu einer Zeit, als unsere Vorfahren noch in Höhlen lebten. Auch schätzt man in Addis Abeba, dass sich Äthiopien als einziges afrikanisches Land nie in das Joch des Kolonialismus zwingen ließ.

Oft scheint eine Reise nach Äthiopien eine Reise in die Vergangenheit zu sein. So werden beispielsweise Felder noch mit Hakenpflügen bearbeitet oder es gleiten Papyrusboote auf dem Tanasee dahin. Aber Äthiopien, das Land dessen wichtigste Devisenquelle der Kaffee- Export ist, hat als Sitz der Afrikanischen Union auch eine moderne Seite, der man immer wieder begegnet. Die Menschen hier sind überaus freundlich, hilfsbereit und besitzen einen eleganten Charme, der z. B. gerade junge Frauen aus Äthiopien auch auf die Laufstege der besten Modehäuser dieser Welt gebracht hat.

Heute sind weite Teile des Landes islamisch geprägt. Äthiopien hat etwa 60 Millionen Einwohner, die rund 80 ethnischen Gruppen angehören. Bedingt durch ihre Lebensweise ist die medizinische Versorgung vor allem von Frauen und Kindern schwierig. Hinzu kommt eine Bedrohung durch traditionelle Praktiken wie die weibliche Genitalverstümmelung (FGM). Die umfassende Informationskampagne von CARE gegen die traditionelle Praxis der Genitalbeschneidung hat bereits zu großen Erfolgen in Äthiopien geführt. Bei einer Versammlung der 76 höchsten religiösen Würdenträger der Afar wurde ein Zusammenhang von „Selot“ (Genitalbeschneidung) und dem Koran ausgeschlossen und eine öffentliche Weisung gegen die brutale Beschneidung von Mädchen ausgesprochen.

Diese furchtbare Prozedur hat nicht nur schreckliche physische und seelische Auswirkungen auf die Frauen, sie nimmt ihnen auf jeden Fall auch die Lust an jeder Art von Sexualität. Aber das wollen ja wahrscheinlich gerade die Männer ganz gern: Frauen, die keine erotische Leidenschaft kennen, geschweige denn einen Orgasmus, die werden auch nicht untreu, oder? Warum auch, sie wissen ja nicht, was Lust bedeuten kann.

In Addis Abeba lernte ich dann in einer Bar eine dieser wirklich außergewöhnlich hübschen, grazilen Frauen Äthiopiens kennen. Ich will sie hier mal Mary nennen. Wir haben viel miteinander geredet, sie hat mir dann ihr Vertrauen geschenkt und schließlich gestanden, dass sie das erste Mädchen aus ihrer Familie sei, dem der Kitzler nicht mehr entfernt wurde. Und sie empfindet es als unfassbar, dass ihre ausgeprägten und so gerne ausgelebten Lustgefühle, der über wiegenden Mehrheit ihrer Landsmänninnen absolut fremd sind. Ich habe Marys lustvolle Leidenschaft hautnah erlebt und es hat mich sehr berührt, diese geile junge Frau so abheben zu sehen.

Da gibt es einige kurze Flugstunden von unserer Heimat entfernt, derartige (Un)Lustzustände - und wir wissen eigentlich gar nichts darüber!“

Jae hat sich nun vorgenommen, allen davon zu erzählen und um Unterstützung für die CARE-Kampagne zu bitten. Hier und heute hat sie damit angefangen.



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